D1 – Arbeit in touristischen Betrieben und Vernetzung

Eine zukunftsfähige DMO pflegt ein lebendiges Netzwerk mit touristischen Betrieben und Akteuren entlang der regionalen Wertschöpfungskette. Sie ermöglicht regelmäßigen Austausch, fördert Wissenstransfer und stärkt den Zusammenhalt. Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, zur Gewinnung von neuen Mitarbeitenden und zur Nachfolgeplanung werden durch Information, Vernetzung und geeignete Formate unterstützt – ohne in die Verantwortung der Betriebe einzugreifen.

Mit diesen Themen solltet ihr euch beschäftigen

  • Netzwerke zwischen Betrieben aktiv pflegen und lebendig halten
    Die DMO baut ein lebendiges Netzwerk aus touristischen Betrieben und Akteuren entlang der regionalen Wertschöpfungskette auf und hält es durch regelmäßigen Austausch und Nutzen für die Unternehmen lebendig. Wissenstransfer wird ermöglicht.
  • Betriebe bei Fragestellungen der Arbeitswelt unterstützen: Fachkräftesicherung und gesunde Arbeitsbedingungen
    Die DMO stellt Informationen bereit, vernetzt relevante Akteure und macht Angebote, Initiativen und Fördermöglichkeiten zugänglich – von Fachkräftesicherung und -gewinnung bis zu gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen. Die Verantwortung bleibt bei den Betrieben, die DMO erleichtert Orientierung und Zugang.
  • Nachfolgeplanung durch Information und Vernetzung begleiten
    Betriebe werden durch Hinweise auf Beratungsangebote, Förderprogramme und Netzwerke bei Fragen der Nachfolgeplanung unterstützt.

Diese Fragen könnt ihr euch außerdem stellen

  • Wo gelingt Zusammenarbeit zwischen Betrieben gut? Was sind Erfolgsfaktoren dabei? Was könnte noch besser laufen?
  • Wo droht durch fehlende Nachfolge oder Fachkräfte ein Verlust an regionaler Vielfalt und Qualität? Kann die DMO dabei unterstützen, etwa mit Informationen oder Kontakten im Netzwerk?

Wie macht das die Sonnenhügel Tourismus GmbH?

Vertrauensvolle Zusammenarbeit, gegenseitiger Respekt, faire Bezahlung und Zusatzleistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge: Die Hotels, der Kletterpark und weitere Betriebe in Sonnenhügel haben schon vieles umgesetzt. Einige haben sogar eine 4-Tage-Woche eingeführt. Das zieht auch spürbar neue Fachkräfte an und gibt den Betrieben vor Ort neuen Schwung.

Johannes Brenner trägt die fachliche Verantwortung für das Netzwerk der Betriebe. Er sucht bewusst den direkten Austausch mit Hotellerie, Gastronomie, Freizeitwirtschaft und angrenzenden Bereichen. In Gesprächen geht es nicht darum, Lösungen vorzugeben, sondern zu verstehen, wie Betriebe entscheiden: Welche Spielräume gibt es? Welche saisonalen, personellen oder familiären Rahmenbedingungen prägen den Alltag? Dieses Verständnis ist die Grundlage jeder Unterstützung.

Die Sonnenhügel Tourismus GmbH organisiert dazu seit mehreren Jahren Austauschformate: mal mit externen Impulsen, mal mit Expertise aus den Betrieben selbst. Ziel ist es, bei den Themen zu unterstützen, bei denen wirklich Hilfe gebraucht wird – ohne in unternehmerische Entscheidungen einzugreifen. Das Thema der nächsten Treffen: betriebliche Nachfolge, mit Impulsen von IHK, einer Anwaltskanzlei und der örtlichen Bank.

 

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