D2 – Ökologisches Verhalten in Betrieben unterstützen

Eine zukunftsfähige DMO unterstützt umwelt- und naturverträgliches Verhalten in Betrieben und bei deren Mitarbeitenden durch Austauschformate und Qualifizierungsangebote. Gemeinsame Ziele und Standards werden entwickelt, Zertifizierungen und lokale Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützt. Dabei gilt: Verständlichkeit, Umsetzbarkeit und freiwillige Beteiligung.

Mit diesen Themen solltet ihr euch beschäftigen

  • Umweltverträgliches Verhalten praktisch ermöglichen
    Betriebe und ihre Mitarbeitenden erhalten konkrete, alltagstaugliche Anregungen, wie umweltverträgliches Verhalten einfach umgesetzt werden kann und was die Mehrwerte für den Betrieb sind.
  • Austausch- und Qualifizierungsformate gezielt anbieten
    Die DMO schafft Räume für Erfahrungsaustausch, Weiterbildung und gemeinsames Lernen zu ökologischen Themen. Betriebe entscheiden freiwillig, welche Angebote sie nutzen.
  • Gemeinsame Ziele, Standards und Orientierungen erarbeiten
    Zusammen mit interessierten Betrieben entwickelt die DMO gemeinsame ökologische Ziele, Standards oder Leitlinien, die Orientierung bieten und Spielräume für unterschiedliche Realitäten lassen.

Diese Fragen könnt ihr euch außerdem stellen

  • Wie gut gelingt es, ökologische Themen so zu vermitteln, dass der Mehrwert erkennbar ist und Betriebe mitmachen wollen?
  • Wo können gemeinsame Standards oder Initiativen Betrieben Orientierung geben und gleichzeitig ihre unternehmerische Freiheit bewahren?

Wie macht das die Sonnenhügel Tourismus GmbH?

Ob E-Ladesäule vor dem Supermarkt, modernes Energiemanagement in Hotels oder weniger Müll in der Gastronomie: Es hat sich viel verändert in Sonnenhügel, seit es regelmäßige Schulungen zum Thema ökologische Nachhaltigkeit für Mitarbeitende in Betrieben gibt. So sind zahlreiche neue Ideen entstanden und werden auch glaubwürdig umgesetzt.

Johannes Brenner steht dabei im Lead. In der Produktentwicklung achtet er darauf, dass ökologische Aspekte von Anfang an mitgedacht werden. Gleichzeitig sucht er aktiv das Gespräch mit Betrieben, um zu verstehen, welche Spielräume bestehen und wo einfache, praktikable Lösungen gefragt sind. Nachhaltigkeit soll nicht zusätzlich belasten, sondern in bestehende Abläufe integrierbar sein.

Auf dieser Grundlage kommuniziert die DMO gemeinsam mit Betrieben gute Beispiele. Es wird klar gezeigt, was gut funktioniert und wie gewünschtes Verhalten leicht umsetzbar wird. Und eine interaktive Fördermittelübersicht, die mit dem Landratsamt entwickelt wurde, hilft Unternehmen bei der Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen.

 

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