Wie macht das die Sonnenhügel Tourismus GmbH?
“Wofür machen wir das genau?” – Diese Frage steht als Leitfrage über jedem Projektmeeting, das Johannes Brenner als Produktmanager der Sonnenhügel Tourismus GmbH anleiten darf. So stellt er sicher, dass Maßnahmen auf die strategische Zielsetzung ausgerichtet sind. Klar spielen Zeit, Budget und Umsetzbarkeit auch eine Rolle. Aber zuerst kommt immer das „Warum?“. So bleibt der rote Faden sichtbar – auch wenn es hektisch wird.
Alle Mitarbeitenden haben Zugang zu den Daten, die sie für ihre Arbeit brauchen. Klingt simpel, war es aber nicht. Früher lagen Gästebefragungen, Übernachtungszahlen und Feedback aus Betrieben in verschiedenen Ordnern und Köpfen verteilt. Jetzt gibt es ein gemeinsames Dashboard, auf das alle zugreifen können – aktuell, übersichtlich, ohne Nachfragen.
Als Geschäftsführerin sieht Katharina Seidl sich als Brückenbauerin zwischen den Abteilungen: Alle im Team sollen ihren Beitrag zu Vision und Zielen der Destination kennen und nicht einfach nur “vor sich hinwurschteln”.
Konkret umgesetzt: In der Jahresplanung formuliert jedes Teammitglied, wie die eigene Arbeit auf die Zukunftsmatrix einzahlt. Sofia Romano zum Beispiel hat für sich definiert: „Meine Dialogformate tragen dazu bei, dass die Bevölkerung den Tourismus als Bereicherung erlebt – nicht als Belastung.“ Das macht den eigenen Beitrag greifbar und motiviert.
Um eine lebendige Feedback- und Lernkultur zu gestalten, finden einmal monatlich Reflexionsformate statt, bei denen das Team sich fragt: „Wo stehen wir heute?”, „Was läuft schon gut?” oder „Was können wir in Zukunft besser machen?”. Die wichtigsten Erkenntnisse landen direkt in der Arbeitsplanung – und werden im nächsten Meeting wieder aufgegriffen.