Wie macht das die Sonnenhügel Tourismus GmbH?
“Wir übernehmen Verantwortung und verstehen uns als Netzwerkorganisation” – diese beiden Aspekte findet Katharina Seidl in einem modernen Destinationsverständnis besonders wichtig. Sie ist deswegen selbst gerne als Impulsgeberin bei Tourismustagen anderer Regionen zu Gast und berichtet von ihren Erfolgen, aber auch Rückschlägen in der Destinationsarbeit.
Um das Selbstverständnis als “DMO 4.0” zu leben, hat im Team jede und jeder konkrete Netzwerkaufgaben und feste Termine. Netzwerken ist kein Extra – sondern ein fester Teil des Jobs.
Mit wem arbeitet die Sonnenhügel Tourismus GmbH zusammen? Ein Überblick:
- Benachbarte DMOs: Regelmäßiger Austausch zu gemeinsamen Herausforderungen wie Besucherlenkung und Fachkräftemangel. Daraus entstehen auch gemeinsame Projekte wie der 10-Seen-Radweg.
- Landesorganisation: Teilnahme an Arbeitsgruppen, Nutzung von Qualifizierungs- und Netzwerkangeboten.
- Kommunen und Landkreis: Abstimmung zu Infrastruktur, Flächennutzung und Förderprogrammen. Der Bürgermeister ist regelmäßig im Austausch mit Katharina Seidl.
- Verkehrsverbund: Gemeinsame Entwicklung des Wander-Shuttles und Abstimmung zu Fahrplänen in der Saison.
- Hochschule: Ein Seminar der örtlichen Hochschule für angewandte Wissenschaften hat im letzten Jahr Besucherlenkungskonzepte für Sonnenhügel entwickelt – „win-win“ für beide Seiten.
- Naturschutzverbände und Forstamt: Partner in der Interessengemeinschaft „Tourismus trifft Natur“.
- Unerwartete Partner: Die örtliche Volkshochschule bietet jetzt Kurse für Gäste an – von Kräuterwanderungen bis Dialekt-Schnupperkurse. Entstanden aus einem Gespräch beim Neujahrsempfang.
Katharina Seidls Tipp: „Nicht nur fragen: Wen brauchen wir? Sondern auch: Wer könnte von einer Zusammenarbeit mit uns profitieren? Das öffnet Türen, an die man vorher nicht gedacht hat.“