Das sagt ihr

Nachhaltigkeit

Wir haben Kolleg*innen im ganzen Land zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus befragt. Das waren ihre Antworten.

Stefan Wild
Stefan Wild, Vorsitzender Fachbereich Hotellerie Bayerischer Hotel- und Gaststätten­verband DEHOGA Bayern e. V. © Stefan Wild

„Ziel der Tourismusbranche sollte es sein, die Natur zu erhalten und die lokale Kultur zu schützen im Einklang mit Natur und Bevölkerung. Nachhaltiger Tourismus sieht dabei vor, die Attraktivität eines Urlaubsortes durch den Tourismus nicht zu zerstören. Die größte Herausforderung ist hier im ersten Schritt, gesamtheitlich zu denken und zu agieren – das kann auf den ersten Blick herausfordernd wirken, bietet aber sehr viele wertvolle Chancen. Im zweiten Schritt ist es wichtig, das Wagnis einer vermeintlichen Abkehr vom Alten einzugehen als Chance für den Moment, aber vor allem auch die Zukunft. Ebenso ist auch die Sensibilisierung der Gäste für das Thema wesentlich und auf lange Sicht ein echter Gewinn.“

Stefan Wild
Vorsitzender Fachbereich Hotellerie
Bayerischer Hotel- und Gaststätten­verband DEHOGA Bayern e. V.

„In der Tourismus­region Franken befinden sich insgesamt zehn Naturparke, die fast die Hälfte der Fläche Frankens ausmachen, daher spielt das Thema Nachhaltigkeit bei uns seit jeher eine große Rolle. Es gibt bereits eine Vielzahl erfolgreicher Projekte in Franken, die beispiels­weise Natur- bzw. Landschaftsschutz und regionale Kulinarik mit­einander vereinen. Diese Angebote gilt es, in der Kommunikation heraus­zustellen und sie weiter auszubauen, um das Bewusstsein unserer Gäste, aber auch der einheimischen Bevölkerung hierfür zu schärfen. Damit einhergehend spielt natürlich auch die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine große Rolle.“

Angelika Schäffer
Geschäftsführerin Tourismusverband Franken e. V.

 

Angelika Schäffer
Angelika Schäffer, Geschäftsführerin Tourismusverband Franken e. V. © Michael Vogl
Oswald Pehel
Oswald Pehel, Geschäftsführer Tourismus Oberbayern München (TOM) e. V. © Daskraftbild

„Der Anspruch für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus ist allgegenwärtig – aber es gibt viele verschiedene Vorstellungen, was darunter zu verstehen ist. Deshalb brauchen wir eine gemeinsame, kluge Nachhaltigkeitsstrategie, die den Rahmen vorgibt und mit konkreten Reiseerlebnissen aus den Destinationen unterfüttert werden kann. Es existieren schon heute viele nachhaltige Angebote, die es zu identifizieren, zu vernetzen und zu bündeln gilt.“

Oswald Pehel
Geschäftsführer Tourismus Oberbayern München (TOM) e. V.

„Zukünftig sehen wir uns vor allem als Lebensraummanager. Wir wollen beste Rahmenbedingungen schaffen, um zum einen unseren Gästen ein nachhaltig erholsames Urlaubserlebnis zu ermöglichen und zum anderen gleichzeitig den Lebensraum der Einheimischen touristisch weiterzuentwickeln und zu vermarkten, aber nicht über Gebühr zu beanspruchen. Echte Begegnungen, authentische Erlebnisse und soziale Wärme gehören zum Tourismus genauso wie technische Innovation und digitale Entwicklung. Die große Herausforderung wird sein, unsere Stakeholder beim Thema Nachhaltig­keit mitzunehmen und gemeinsam mit ihnen unsere touristische Zukunft gut zu gestalten.“

Dr. Michael Braun
Geschäftsführender Vorstand Tourismusverband Ostbayern e. V.

Dr. Michael Braun
Dr. Michael Braun, geschäftsführender Vorstand Tourismusverband Ostbayern e. V. © Gerhard Illig

Gemeinsam mit unseren Partnern übernehmen unsere Destinationen Allgäu und Bayerisch-Schwaben Verantwortung für eine gesicherte und nachhaltige Entwicklung und touristische Zukunftsfähigkeit. Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung sollen sich dabei in eine selbstverständliche Balance entwickeln.“

Bernhard Joachim
Geschäftsführer Tourismusverband
Allgäu/Bayerisch-Schwaben e. V.

Bernhard Joachim
Bernhard Joachim, Geschäftsführer Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e. V. © Eckhart Matthaeus